378: Cherri Daheim!

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Cherri – sie hat es geschafft und ihr Körbchen gefunden.

Hier ein kleiner Bericht von Cherri, die den hübschen Namen Valja bekommen hat. Er entstand kurz nach ihrer Ankunft:

 

„Also ihr Lieben, das habt ihr gut gemacht. Ich muß sagen, ich hab es richtig, richtig gut getroffen. Die sind echt nett hier. Als erstes haben sie mich im Garten von meinem dicken Fell befreit. Ich hab alles ganz souverän über mich ergehen lassen. Schritt 2 folgte danach und hieß Dusche.

Na ja. Aber auch das hab‘ ich cool überstanden, lag sogar entspannt auf der Seite, als das komische Shampoo einwirken mußte – wegen der Flöhe. Pah, ich und Flöhe!! Nun ja, die andern Beiden haben auch schon so Zeug drauf. Apropo meine Schwestern. Also die Meggi, die mich mit abgeholt hat, hat erstmal etwas gemotzt und gegrummelt. Ich war dann ganz unterwürfig und seit heute ist alles ok. Zur Zeit liegen wir zusammen in Papas Bett.

Aber zurück. Meine andere Schwester, die Kira, sie ist ja schon 15, war ganz lieb, hat kurz geschnüffelt und alles war ok.  Nach Haare schneiden, Bad und Flohkur, folgte das Angenehme. Ich bekam zu essen. Erst hab ich an dem rohen Fleisch nur skeptisch geschnüffelt, aber dann war alles in null komme nichts weg. Danach hieß es ab aufs Sofa, da Mama und Papa ja auch noch essen mußten und dort, herrlich hingekuschelt, den Kopf auf Mamas Schoß, Meggi drüben bei Papa auf dem andren Sofa und Kira vor dem Tisch, gab es dann noch Nachschlag in Form von kleinen Fleisch- und Käsehäppchen. Ich sag`s dir: wunderbar. Danach hieß es Gute Nacht. Die Meggi schläft oben bei der Mama im Bett. Ich und Kira bleiben unten beim Papa. Er schläft bei uns, damit wir nicht alleine sind, denn Kira kann ja auch nicht mehr die Treppe hoch und ihre früheren Kinder waren auch zu alt oder zu ängstlich, sodaß der Papa irgentwann unten geschlafen hat und dabei ist es nun geblieben. Zum Glück. Als er runter kam, fand er mich nicht. Hihi. Ich war ganz alleine aufs Sofa gesprungen und er schaute auf dem Boden in sämtlichen Bettchen. Bis 5 h hab ich dann auf dem Sofa geschlafen und danach, wir waren kurz Pipi draußen machen, bin ich zu ihm ins Bett geschlüpft. Wunderbar. Heute morgen dann bin ich eine kleine Strecke mit gehoppelt. Aber es ist doch sehr anstrengend. Die mama sagt, sie geht mit mir zu einem Doktor und sie meint ,daß der mir helfen kann, denn meine Knie kann ich gar nicht beugen, weil die Kniescheibe voll daneben sitzt, meint sie und meine Sprunggelenke sind auch schon ganz instabil, zumindest das rechte. Jetzt baut der Papa mir erst mal einen Rolli, der mir beim Laufen hilft, bis ich vielleicht wieder normal rennen kann. Meggi hat auch einen, mit dem sie rumflitzen kann, da sie ja gelähmt ist. Zurück hat der Papa mich getragen. Grins. Dann bin ich schon mal mir ihm zurückgefahren und meine Schwestern sind noch mit Mama weitergelaufen. Wieder zuhause gab es Frühstück. Wieder auf dem Sofa zusammen mit uns natürlich. Danach ab in Papas Bett zum Mittagsschlaf.
Anbei ein paar Bilder von meinem neuen zuhause. Ich bin sooo glücklich und danke euch allen, das ich hier bin. Sagt allen zuhause in der Ukraine, das es mir gut geht und sie sich keine Sorgen machen sollen. Ich werde mich immer wieder melden.
Tschüß, bis bald,
Eure Valja“

 

Das Team der Hundehilfe Ukraine wünscht Valja und ihren Menschen alles Liebe und eine gute Zeit. Herzlichen Dank für die Adoption der Handicap-Hündin !