
Unsere Stephanie schrieb uns gestern, ihr Julik, den das Hundehilfe Team damals vor einigen Jahren unter dramatischen Umständen aus Lviv in der Ukraine gerettet hatte, ist leider am Morgen gestorben.
Er hatte immer stärker werdende epileptische Anfälle, er konnte ihnen nichts mehr entgegensetzen.
Stephanie hat unserer Marlis sehr lieb geschrieben und wir trauern zutieft mit ihnen. Aber wir sind auch gewiss, das Julik, nachdem er diese wunderbare , liebvolle Familie damlas gefunden hatte, und nach allem was er in der Ukraine überlebt hatte, einer der glücklichsten und geliebtesten Geschöpfe auf dieser Erde war, und so werden wir uns an ihn erinnern!
Hallo Marlis!
Leider muß ich Dir mitteilen, dass Julik heute morgen verstorben ist.
Seine Epilepsie hatte sich ja nun doch gezeigt mit einem Anfall im letzten Sommer und zwei aufeinanderfolgenden im Februar.
Am Mittwochnachmittag krampfte er dann erneut. Und am Abend und in der Nacht und am Donnerstag morgen. Es waren alles generalisierte Anfälle und der letzte brachte ihn in den Status epilepticus…
Unsere Tierärzte haben alles versucht, erst hier zu Hause und dann dort in ihrer Praxis, aber heute morgen hat er einfach aufgehört zu atmen.
Wir habe ihn nach Hause geholt und in seinem “Revier” beerdigt.
Wir sind sehr traurig – er fehlt uns so sehr und ich vermisse ihn so…
Wenn ich meine Augen zu mache, dann sehe ich ihn wie einen kleinen Bock durch den Garten springen. Er steckte so voller Lebensfreude und er war immer so gut drauf, trotz seiner ganzen Leiden – er war ganz was besonderes!
Ich frage mich heute den ganzen Tag, ob wir etwas versäumt haben für ihn zu tun, aber ich finde keine Antwort.
Vielleicht war seine Lebensuhr ungerechterweise einfach nur abgelaufen.
Wir glauben auch, dass Julik gewusst hat, dass er bald von uns gehen wird. Denn er hat in letzter Zeit alles und jeden Moment so intensiv genossen – er hat es richtig gemacht…
Er hinterlässt eine große Lücke!!!
Liebe Grüße Steph und Mark mit Fiete, Nero und Alfred