Kategorie: –> Situation in den Städten

Schreckliche Vorkommnisse in Chmelnitzky!

Bericht unseres Partnervereins “Rettet das Leben”

Lena, die stellvertretende Vorsitzende unseres Partnervereins von “Rettet das Leben” übersandte uns nachstehende Bilder sowie ein Video eines getöteten Hundes. Er war bereits sterilisiert (erkennbar an der Ohrenmarke) und wurde von Mitarbeitern des städtischen Unternehmens “Spetskomuntrans” mit einer Art Pfeil getötet.

Lena schreibt:

„Liebe Freunde! Wir hatten einen schlimmen Vorfall. Gestern haben Arbeiter der städtischen Organisation “Spetskomuntrans” eine Hündin in der Mitte unserer Stadt getötet. Diese Hündin war sterilisiert! Sie war nicht aggressiv und lebte im Hof ​​eines Hauses. Die Leute mochten sie. Wir haben eine spezielle Spritze / einen Pfeil in ihrem Körper gefunden. Sie können es auf den Fotos sehen. Wir konnten den Pfeil nicht entfernen. Die Arbeiter erklärten, die Hündin sei bei einem Autounfall gestorben und sie wollten die Hündin wegfahren. Aber wir haben es nicht zugelassen. Wir riefen in der Tierklinik an, um notwendige Injektionen zu erbitten, um der Hündin zu helfen. Aber die Hündin ist gestorben. Sie hat ca. eine halbe Stunde um ihr Leben gekämpft. Wir riefen auch die Polizei und zwei Zeitungen. „Spetskomuntrans“ arbeitet auf Weisung des Bürgermeisters. Nach eigenen Aussagen fangen sie die Tiere ein und bringen sie zum sterilisieren. Aber sie töten! Wir müssen diese Menschen bestrafen. Bitte helfen Sie uns und veröffentlichen Sie die Fotos und auch das Video auf Ihrer Homepage.“

Nachstehend die Bilder und das Video, welches wir von Lena erhalten haben. Die Aufnahmen sprechen für sich. Sie sind noch immer bittere Realität in der Ukraine und kein Einzelfall. Unschuldige Wesen müssen ihr Leben lassen, weil der Mensch rücksichtslos ist und das Leben seiner Mitgeschöpfe nicht achtet.

Video bitte anklicken:

Video

Wir werden weiter kämpfen für die Rechte der Tiere!

 

Erneute Tötungsversuche am 22.01.2013

Uns erreichte eine weitere E-mail von Lena, 2. Vorsitzende von “Rettet das Leben”:

Liebe Freunde!

Wir hatten einen erneuten Zwischenfall (ich hatte von einem Hund erzählt, der getötet wurde – die Hundehilfe Ukraine berichtete darüber).

„In der Nacht vom 22.01.2013 wurde unsere Katya Zeugin, wie Spetskomuntrans versuchte, sterilisierte Hunde zu töten! Katya und Volontär Tanya versteckten sich selbst vor den Kugeln und wegen unserer Mädchen…

….. wurden diese Hunde gerettet !

Aber eine Hündin wurde schwer verletzt. Sie kann nicht laufen, aber wir hoffen sehr, sie wird wieder gesund. Ihr Name ist Lada. Sie ist 5 Jahre alt, absolut freundlich und clever und ca. 50 cm groß. Lada ist sterilisiert (Anmerkung: Lada trägt eine gelbe Ohrmarke!!!). Wir haben vorrübergehend einen guten Platz in einer Wohnung für sie gefunden. Bitte nehmt sie auf Eure Webseite!
Nun starten wir einen wirklichen “Krieg” gegen Spetskomuntrans! Wir haben an die Polizei geschrieben, an alle Instanzen……

Bitte schaut Euch die Videos auf youtube an.

Video 1

Video 2

Weitere Infos zu Lada

Wir haben Lena gebeten, uns einen kurzen Abriss der Geschehnisse aus den Video-Aufnahmen zu geben.

Sie schreibt dazu:

Zu Beginn sagte die Reporterin, dass es eine schreckliche Nacht-Safari in unserer Stadt gab. Dann berichtete Katya über die Hündin und wie es ihr jetzt geht. Anschließend erzählte sie, was geschehen war in der Nacht. Dann könnt Ihr einen weißen Bus sehen. Katya bestätigte, dass es der gleiche Bus war, der gesehen wurde, wie die Hunde getötet werden sollten. Danach kann man den Direktor (Spetskomuntrans) sehen. Er ist ein sehr unangenehmer Mensch. Er sagte, dass er nicht mit uns sprechen wolle und dass er in ein Meeting müsse. Dann ging er weg.

Viele Menschen sind zu sehen. Dies sind Olga, ich, Katya, Ira und Sascha aus unserem Team, einige Menschen von einem anderen Team, “SOS”, und weitere Menschen, die Hunde lieben und ihre Hunde durch Spetskomuntrans verloren haben. Am Ende sagt die Reporterin: “dieses Mal versuchten sie Tiere zu töten und haben keine Mitglieder Eures Teams getötet. Aber das nächste Mal könnten sie Euch töten…..”.

Lena ist fest entschlossen: „Wir werden alles tun, um das Töten durch Spetskomuntrans zu stoppen!

Wir, das Team der Hundehilfe Ukraine e.V., werden Lena und ihren tapferen Kolleginnen und Kollegen dabei helfen, soweit es in unserer Macht steht! Wir hoffen sehr, für die kleine Lada ein schönes Zuhause in Deutschland zu finden!

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Ich war einen Monat in der Ukraine, um Umweltschutz zu unterrichten. Mit meinen 21 Jahren und voller Enthusiasmus die Welt zu verändern, reiste ich dorthin. Zwei Wochen früher als geplant kam ich zurück- körperlich und seelisch krank. Erst jetzt, nachdem ich seit knapp einem Monat wieder zu Hause bin, kann ich über meine Erfahrungen sprechen ohne zu weinen. Ich brauchte drei Wochen, um meine Depression und Angstzustände in den Griff zu kriegen, die seit meiner Rückkehr eingesetzt hatten.

Was war passiert? Nichts Konkretes wie ein Überfall oder ähnliches, was man jetzt vielleicht erwartet hätte. Ich habe einfach nur Elend gesehen und zwar all seine Facetten und häßlichen Gesichter und die Erfahrung gemacht, um mein Leben zu fürchten und nicht einfach nach Hause zu können, wann ich wollte.

Ich muss dazu sagen, dass ich keine verweichlichte Person bin. Für mein Alter habe ich schon viel gesehen und durchlebt und man sagt oft, ich sei reif und nicht leicht klein zu kriegen. Als Veganerin und Tierrechtlerin, was ich nun seit vielen Jahren bin, interessierte mich natürlich vor allem die Situation der Tiere. In erster Linie der Straßenhunde.

Ich sah sie meist in Rudeln, ….

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Heutzutage können die Tierschützer in der modernen, demokratischen Ukraine offen sprechen und handeln. Es werden zahlreiche gemeinnützige Tierschutzorganisationen in verschiedenen Regionen der Ukraine gegründet. 32 dieser Tierschutzorganisationen haben sich im Jahre 2009 in eine Vereinigung der Tierschutzorganisation “AZOU” vereint. Dieser Schritt war notwendig, da die Tiere in der ganze Ukraine nicht geschützt sind. Zahlreiche Gesprächsversuche mit der ukrainischen Regierung waren unfruchtbar, sie hört auf Meinung der Tierschützer und deren Forderungen nicht.

Ohne die Hilfe der internationalen Tierschutzorganisationen können die Tierschützer in der Ukraine die ukrainische Regierung nicht überzeugen. Es ist erstaunlich, dass in einem europäischen Land, mit dem höchsten Bildungsniveau, die uralten barbarischen Traditionen im Umgang mit Tieren immer noch dominieren. Es sind zahlreiche Wanderzoos und Zirkusse auf den ukrainischen Straßen zu sehen. Die Tiere werden dabei in sehr engen Käfigen gehalten. Als Transportmittel werden die Transportwagen benutzt, welche sich im Sommer bis zu 60 Grad erhitzen können. Die Tiere können dabei vom Hitzschlag sehr qualvoll sterben. Im Winter werden die Transportwagen mit Tieren öfters stehen gelassen und die meisten Tiere erfrieren dabei, da die Unterhaltung teurer ist als sterben lassen und später neu beschaffen. Wenn diese Tierquälerei der Generalstaatsanwaltschaft gemeldet wird, reagiert diese nicht. Das existierende Tierschutzgesetz verbietet nur die Erschaffung solcher Wanderzoos, aber nicht deren Existenz. “AZOU” hatte im Jahre 2010 ein Projekt, das die Beschaffung und Existenz der Wanderzoos verbieten sollte, dem Verhovnaya Rada vorgestellt. Es ist leider, dank der ukrainischen Bürokratie, noch nichts geschehen.

AZOU versucht jetzt die Behörden zu überzeugen, zur europäischen Konvention zum „Schutz von Haustieren“ von 1987 beizutreten. Die grausame Vernichtung der Streuner gehört zu unserem alltäglichen Schmerz. Eine Firma “Grinko Don” beschäftigt sich mit der Beseitigung der herrenlosen Tiere in dem Stadt Donezk. Die Mitarbeiter dieser Firma fangen die Straßentiere mit einem Netz. Das gefangene Tier wird dann mit einem Metallrohr so lange geschlagen, bis dieses sein Bewusstsein verliert. Die leblosen Körper werden dann mit Kalk übergossen und danach in einer Mülldeponie am Stadtrand entsorgt. Manche Tiere sind dabei nur verletzt und nicht tot.

Solche Tiere sterben an einem sehr qualvollen, langsamen Tod. Den verzweifelten Schrei dieser Tiere kann man tagelang hören, bis sie endgültig sterben. In den meisten Städten der Ukraine wird die Beseitigung der Streuner von den Müllabfuhrfirmen betrieben. Für die ukrainischen Behörden bedeuten die Streuner Müll. Diese werden auch wie Müll entsorgt, obwohl sie Lebewesen sind.

Eine Firma „Tiere in der Stadt“ aus Donezk transportiert die gefangenen Streuner in eine sogenannte Quarantänestation. Die Tiere werden dort sich selbst überlassen. Sie bekommen keine Nahrung und kein Wasser. Die Tiere sterben durch Hunger, Kälte und Verletzungen. Der Direktor dieser Firma und auch der Veterinärarzt sind der Meinung, dass dies ein natürlicher Ablauf sei. Es wird öfters ein kurareähnliches Gift namens Ditilin für die Vernichtung der Streuner verwendet, obwohl dieses in vielen Ländern verboten ist. Die Ditilin-Injektionen bewirken beim Opfer einen langsamen und schmerzhaften Erstickungstod. Uns steht ein Videoband zu Verfügung, der einen Hund zeigt, welcher nach einer Ditilin-Injektion innerhalb von 15 Minuten bei vollem Bewusstsein durch Erstickung stirbt.

Die Tiervernichter binden sogar junge Menschen und Kinder in den Hundemord ein. Die Kinder sollen den Tieren das Gift injizieren, weil die Hunde den Kindern vertrauen und deshalb alles mit sich machen lassen. Danach müssen die Kinder 15-20 Minuten beobachten, wie qualvoll diese Hunde sterben. Dafür bekommen die Kinder am Ende kleine Entlohnungen. Die Donezk Bewohner haben einen Protest, mit der Forderung solche Aktivitäten zu verbieten, an den ukrainischen Präsidenten geschrieben. Bis jetzt ist leider keine Antwort des Präsidenten gekommen.
Die Massenvergiftungen von Hunden und Katzen kommen in der Ukraine täglich vor. Die Gifte sind leicht zugänglich. Die Müllmänner bekommen Unmengen von Gift. Dieses sollte angeblich nur gegen Ratten angewendet werden, was nicht der Wahrheit entspricht. Als Ergebnis sterben nicht nur herrenlose Tiere sondern auch Haustiere. Es sind schon Tausende von Vergiftungsfällen bekannt. Es wurde vor kurzem der Hund eines amerikanischen Konsuls bei einem Spaziergang im Zentrum von Kiew vergiftet.

Im Jahr 2009 wurden die streunenden Hunde und Katzen in einem mobilen Krematorium vernichtet. Die Hunde wurden zuerst mit Ditilin gelähmt und dann beim lebendigen Leib verbrannt. Nach heftigen Protesten der Tierschützer haben die Behörden dieses mobile Krematorium versteckt.

Eine weitere Innovation: Das Verbrechen, welches von Menschen verursacht wurde, wird den Streunern zugeschrieben. Ein 7-jähriges Mädchen wurde im Jahr 2009 in der Stadt Donezk tot aufgefunden. Die Pathologen haben auf ihrem Körper sehr viele Stichwunden, aber keine Bisswunden entdeckt. Es wurden aber ein paar streunende Hunde in der Nähe der Leiche gesichtet, dann hieß es, dass die Hunde das Kind getötet hätten. Den richtigen Mörder suchen wollte die Polizei nicht. Die Reporter haben dann die Ärzte gefragt, ob dies überhaupt möglich wäre, dass die Hunde an dem Tod des Kindes beteiligt waren. Die Antwort der Ärzte war: „Nur wenn Hunde Messer bei sich tragen könnten, wäre dies möglich“.

Auch in anderen Städten der Ukraine wurden streuenden Hunde in Mordfällen angeklagt, mit der Begründung, dass diese sich in der Nähe vom Tatort befanden. Ein sehr stark betrunkener Reporter fiel in Kiew in eine Pfütze und ertrank. Die streunenden Hunde waren „natürlich“ schuld. Solche Aussagen der Medien irritieren die Gesellschaft. Alle staatlichen und lokalen Behörden greifen die Streuner gnadenlos an. Die Medien stellen die Ermordung von jedem Hund oder einem Wolf als eine Heldentat dar. Die Behörden ignorieren die Meinung der Bürger, weil diese die Streuner bemitleiden. Viele Tierschützer, darunter auch Kinder, helfen bei der Betreuung von streunenden Hunden und Katzen im Tierheim Gostomel ohne Entlohnung. Wir arbeiten daran, dass es eines Tages keine streunenden Tiere auf den Straßen der Ukraine mehr gibt.

Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir Ihre Unterstützung.

 

Filmdokumente – bitte nicht von Kindern ansehen lassen!!!

1) Ein Film über lebendig beerdigte Tiere in Donetsk und lebendig verbrannte in Lyssytschansk.
>>Link auf Lyssytschansk<<

2) Stadt Mykolajiw, das kommunale Unternehmen “Mykolajiwkommuntrans” führt im Auftrag von den Stadtbehörden widerrechtliche Aktivitäten, wie die Tötung der Tiere aus.
>>Link auf Mykolajiw<<

3)Kommunale Unternehmen “kümmern” sich um die obdachlose Tiere. Daraus folgt das Verhalten den Tieren gegenüber, als wären sie Hausmüll…
>>Link auf Kommunale Unternehmen<<

4)Charkiw Stadtbehörden haben das Motto “Zur Euro-2012 – kein einziges obdachlose Tier!” angekündigt und Massenvergiftung der Tiere angestossen.
>>Link auf Charkiw<<

5) Die grösste in der Ukraine Charkiw Veterinärakademie nimmt obdachlose Tiere als Verbrauchsmaterial für Experimente an. Tiere werden in den Kartoffelkisten gehalten, wo sie wegen des Schocks kaum zwei Tage überleben.
>>Link auf Veterinärakademie <<

6) Solche Funde sind im Wald am Kyiv Stadtrand häufig (ganz frisch, März 2011). Polizei weigert sich diese zu untersuchen.
>>Link auf Kyiv <<

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Die folgende Übersetzung der Reportagen stammt aus den ukrainischen Städten: Poltawa, Harkiw, Sewastopol, Donetzk, Kiew und der Halbinsel der Ukraine, der Krim.

Der Link auf den Film befindet sich im Anschluß an den Text und sollte nicht von Kindern betrachtet werden!

Dieses Thema ist wird aktueller von Jahr zu Jahr. Da die Zahl der herrenlosen Tiere sich nicht reduziert. Eine Seite ist, dass die streunenden vierbeinigen Freunde eine echte Bedrohung für die Menschen sind.

Laut Statistik wurden alleine in Kiew im vergangenen Jahr fast 3 000 Einwohner von streunenden Hunden angegriffen. Die Dunkelziffer kann nur erahnt werden. In der Presse erscheinen gelegentlich schreckliche Geschichten über gebissene Kinder. Das Problem der unkontrollierten Population der herrenlosen Tiere in der Ukraine rückt vor dem Hintergrund der zu erwartenden Fußballfans für die EM 2012 auch für die UEFA ins Licht.
Sofia, die Mutter des 1,5 Jahre alten Oleksij, macht einen weiten Bogen um die Hunde. Aber in dem Park, wo sie mit dem Kleinen spazieren geht, sind diese Tiere oft Gäste. Sofia erinnert sich, irgendwann war sie allein mit einem Rudel von Hunden – seitdem hat sie immer einen Stein bei sich.

Sofia Rosgonük, eine junge Mutter:
„Ich spürte etwas Fremdes, ich drehte mich um und sah, wie die 10 Hunde direkt auf mich zukamen, niemand sonst war zu sehen. Sie haben uns nichts getan, aber ich habe mich sehr erschreckt und wusste nicht, was ich tun sollte.“

Sie hat die Hundefänger nicht angerufen, sie konnte es irgendwie nicht tun. Aber andere an ihrer Stelle hätten es wohl getan – vor allem solche Menschen, denen das Schicksal der Hunde gleichgültig ist.

„Vielleicht überlebst du? Vielleicht sind es die Menschen, die Dein Leben retten, meine schöne, gute“

- Dies ist einer der beiden Hunde, die einfach Glück hatten und überlebten – die Dosis Gift war zu klein. Vor einer Woche lebten in diesem Park zehn von ihnen. Bewohner der Stadtteile haben ihnen Hütten errichtet und sie täglich gefüttert.
„Sagen sie, kann man dies ohne Tränen ertragen? In das investierten wir unsere Seele, unser Leben, unsere Gesundheit. Unsere Liebe und unser Geld. Wir sind Rentner. Diese Hunde hatten wir auf unsere Kosten kastriert.“


Man hatte die Hunde gerade erst in der Innenstadt im Identifizierungs- Zentrum zur Kennzeichnung von Tieren registrieren lassen und man hatte ihnen ein spezielles rotes Halsband angezogen, aber nach nur einer Woche waren alle Hunde vergiftet worden! Die Stadtreinigung wurde anscheinend schon vorbereitet, denn die Leichen waren sofort mit Erde bedeckt worden.
„Die Tatsache, dass wir sie registrieren haben, war ihr Verhängnis, denn wir gaben unsere Adressen an, und so konnten sie gefunden und vernichtet werden, 9 Jahren haben sie hier gelebt“

Nina Nesstschotna, Rentnerin:
„Diese Hunde sind verurteilt, weil es keine Menschen sind, es sind Ungeheuer auf 2 Beinen. Ich habe sie gemocht. Es war mein Ausgleich. Ich kam zu ihnen, und sie liegen auf dem Gras und ich habe mit ihnen geredet. Sie waren so gut erzogene, liebe Hunde. Sie haben keinem etwas getan.“

Ein anderer Hund auf dem Platz wurde erschossen mit Feuerwaffen. Bewohner riefen die Polizei an. Aber man hat nicht einmal den getöteten Hund mitgenommen, um eine Analyse zu machen, man hat lediglich den Rat gegeben, die Rentner sollten die Untersuchung auf eigene Kosten machen lassen….

„Hier, sehen Sie, in die Pfote hat man zuerst getroffen, und danach gezielt ins Herz geschossen. Ein kontrollierter Schuss!“

Weronika Woronina, Schülerin der 9 Klasse:
„Ich würde am liebsten die Menschen, die das getan haben, erschießen. Zu diesen Hunden ging ich, wann immer es mir schlecht ging. Einmal wollte ich die Straße überqueren und bemerkte nicht, dass ein Auto kam, bis mich ein Hund hinten an der Jacke packte und ich dadurch gerade noch so zurück weichen konnte.“

Ein solches Hunde Massengrab haben Donezks Tierschützer gefunden. Die erschossenen Hunde hat man noch als warme Körper hergebracht, wie Müll. Aus diesem Haufen haben Freiwillige noch lebende Welpen heraus gezogen… Manchmal sind noch lebende Hunde mit im Graben und die Obdachlosen, die hier leben, sagen, dass die Hunde in diesen Müllgraben mehrere Tage heulen, bis sie sterben….

„So eine Spritze . Wer kann es sagen, was da drin war, wenn der Hund gestorben ist?“

Diese Spritze muss das Tier für eine kurze Zeit lähmen , damit man es leichter fangen kann, aber nach dem Fangen wird man regelmäßig auf der Krim die vielen Hundekadaver finden..

Margareta Letwenänko , Sozialökologin:
„In der Tat, wenn man das Tier töten soll , es ist wert Maximum 40 Grewna ( 4 €) und für das Töten eines Hundes der Staat zahlt von unserem Geld , dass er aus unser Tasche zieht an die Tötungs- Unternehmen 200-300 Grewna ( 20-30 €) . Können Sie sich dieses einträgliche Geschäft vorstellen?“

Walerij Saratow, Leiter der Sewastopol Stadt Administration:
„Lenins Kreis hat 40 000 Grewna ( 4 000€) ausgegeben. Man hat 125 Tiere gefangen. Durchschnittliche Kosten pro Tier 334 Grewna ( 33,40 € ). Ich will nicht weiter darauf eingehen. Ich liebe Hunde sehr. Aber ich muss sagen, dass wir heute nicht über Gelder im Haushalt verfügen, um dieses Problem ernsthaft zu lösen. Und wir lösen das Problem, dann eben so auf den Wunsch der Bewohner. Anwohner rufen an, es gäbe viele Hunde. Man fährt dort hin, fängt, schläfert ein, sterilisiert.“

Das Gesetz muss Tierquälerei bestrafen. Aber die Vergiftungen der toten Hunde sind schwer zu beweisen, weil das Gift schnell verfliegt. Dies ist eine der wenigen Untersuchungen, die die Tierschützer in der Lage waren, durchführen zu lassen. Es stellte sich heraus, der Hund wurde geschlagen, erstickt und vergiftet…

Assia Särpinsska, Präsident des Verbandes der Tierschutzes Organisationen in der Ukraine:
„Akute Erweiterung der rechten Hälfte des Herzens, diffuse Blutungen im Epikart, Lungenödem, Blutungen von Hirnhaut und der Hirnsubstanz, Schwellung des Gehirns. Keine Worte, darüber wie das Tier litt, bis das starb. Dies ist, was unsere Menschen mit den Tieren tun. Ist das nicht Faschismus?“

Das Gift bewirkt ein langsames Sterben über mehrere Stunden in Krämpfen. Und das alles vor den Augen der Passanten – Erwachsene und Kinder. Dies ist einer von 10 Hunden, die in der Poltawa vor zwei Wochen einfach auf dem Markt vergiftet wurden.

„In schrecklicher Qual gestorben, sich windend, schwankend weinend, es war unerträglich, es zu sehen. Und wir selbst weinten, als wir dies sahen.“

Diese Geschichte ist ähnlich in Harkiw. Lokale Tierschützer erzählen: auf diese Weise bereitet sich die Stadt für das Fest EUROPA FUSSBALL – 2012 vor…

Elena Kravchenko, Leiter der Liga der Unterstützung von Tieren (Harkiw):
„Das Tierleben wird heute nicht erhalten. Alle gefangenen Tiere werden vernichtet. Oder an Ort und Stelle mit Spritzen vergiftet. Tiere, die 5-7 Tage in Gefangenschaft sind und nicht abgeholt werden, müssen auch vernichtet werden.“

Dass unter diesen Bedingungen das Tierheim nur eine vorübergehende Zuflucht ist, wissen auch die Beamten. Sie sagen, die Besten werden überleben, der Rest muss eingeschläfert sein. So reguliert man die Zahl der Tiere um zu versichern, das läge nicht nur an der EM 2012, sondern an den herzlosen Tierbesitzern, die die Tiere aussetzten.

Victoria Bogater, Leiter der Abteilung Ökologisches Department (Harkiv):
„Unterkünfte für Hunde, wo man sie ein Leben lang halten kann, das ist unmöglich zu realisieren, und zweitens muss man verstehen, dass der Tierbestand in einem städtischen Umfeld sich jederzeit vermehrt und das liegt vor allem an den unvernünftigen Tierhaltern, die sich der Tiere entledigen, indem sie sie einfach aussetzen.“

Dies ist die staatliche Unterkunft für Tiere in Kiew. Heute brachten hier noch drei weitere Autos Straßenhunde, obwohl die Stadtregierung den Tierschützern versprochen hatte, dass vorübergehend keine Tieren mehr gefangen würden.

„Es sind 10 Hunde in einem kleinen Zwinger: So ist die Realität.“

Diese verängstigten Hunde bringt man hier her wegen Beschwerden von Einwohner aus Kiew, sie wären besonders aggressiv und gefährlich. Tierschützer sagen – die Hunde leben hier nicht mehr lange.

Antonina Smolij, Vorsitzender der Bürgerliche Organisation Swjatoschenskej Kreis ( Stadt Kiew) :
„Tierschützer fahren sofort nach dem Fang in Borodjanka ins staatliche Tierheim und manchmal finden sie ihre Hunde. Es passiert immer wieder, das sie ihre Pfleglinge zur Kastration dort lassen und wenn sie nach ein paar Tagen nach ihnen sehen wollen, sind sie nicht mehr da….“

Tatiana Melnetschenko, eine Journalistin:
„Genau diese Hunde hat man in den Straßen von Kiew gefangen. Sie sagen, man betrachtet sie als gefährlich, weil sie anscheinend Menschen angreifen. Man tötet sie und erschießt sie. Aber schauen Sie da, sie sind nicht aggressiv und greifen nur aus Liebe an.“

Das Hunde-Rudel griff jedes Mal auch Freiwillige an, die in das private Tierheim von Assia Särpinska kamen . Das alles hat sie auf eigene Kosten gebaut und hat ihre eigene Wohnung verpfändet. Im jedem Zwinger ist eine Hütte und genug Platz, um sich gut auszutoben. Hier werden die Tiere sterilisiert, aber nicht eingeschläfert. In Assias Tierheim sind fast 700 Hunde – die Tierschützerin kann nicht mehr beschützend aufnehmen, sie weiß nicht, woher sie das ganze Futter bekommen soll. Dennoch, jedes Mal erscheint hier ein neuer Hund – einer mehr gerettet.. Assia ist kürzlich aus Polen zurückgekommen, wo man sich auch auf die EM 2012 vorbereitet. Sie sagt: Es gibt in den staatlichem TH mehr als 3000 Hunde und sie würden dort ausgezeichnet versorgt. Und man tötet sie nicht, denn für 90% der Tiere findet man neue Familien.

„In Kiew gibt es 3000 streunende Hunde, kann sein 5000. Jetzt bleibt von allen noch sehr wenig. Und in Kiew sind 3 Millionen Einwohner. Wenn nur einen barmherziger Mensch von 1 000 in Kiew einen Hund bei sich aufnimmt, wäre das Problem der streunenden Hunde in Kiew gelöst. Es zeigt , dass der Prozentsatz barmherziger Menschen bei uns unter einem tausendstel liegt…..“

 

Link zum Original Film , bitte nicht von Kindern anschauen lassen!
>>Link auf original Film- Reportage in ukrainisch<<

Autoren: Tetiana Melnetschenko, Katerena Tschurelowa.

Opertoren: Wolodemer Nepejpewo, Mekola Piddubnej, Wadem Temofeew, Oleksij Truschen, Mekola Kreschaniwskij.

Ukrainische Fernseh-Sendung „ Pesrchej nazionalnej „, Programm: „ Pidsumki tischnja“

http://1tv.com.ua/uk/news/2011/04/03/4460

Übersetzung auf Deutsch

Natalia Schneider, Verein „Hundehilfe –Ukraine e. V.“

Deutschland.

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Dieses Video stammt aus der Ukraine aus der Nähe von Kiev. Dies sind aktuelle März- Aufnahmen. Die Polizei dort weigerte sich, dies zu verfolgen. Solche Funde sind im Wald am Kiever Stadtrand häufig…

Dieses Video ist nichts für schwache Nerven und nicht für Kinder geeignet.

Es macht uns wütend und traurig und es beschämt, dass man selber einer Spezies angehört, die dazu fähig ist….


>>Link zu Video aus Kiev<<

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Dies sind zwei von drei kleinen Welpen, die die Tierschützer aus einem Erdloch ausgegraben haben. Tierquäler haben die Mutter getötet, dann die Babys mit kaltem Wasser übergossen (bei zweistelligen Minusgraden) und sie in dem Loch vergraben, in dem sie geboren wurden. Eine Frau beobachtete dies und rief die Tierschützer um Hilfe….Eines der drei Babys hat es nicht überstanden…

>>Video der geretteten Babys<<

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Unsere Freunde in der Ukraine berichten uns erneut von schlimmen Vergiftungen und Beschuß der Hunde mit Gewehren durch die kommunalen Tötungskommandos der Stadt Chmelnitzky. Wir sind alle sehr betroffen. Wir werden nicht aufgeben, die Tierschützer und alle tierlieben Menschen vor Ort auch im politischen Kampf gegen diese Grausamkeiten zu unterstützen.

>>Link zum Bericht erneute Vergiftungswelle in Chmelnitzky Deutsch<<

>>Link zum Bericht erneute Vergiftungswelle in Chmelnitzky Ukrainisch<<

Nachtrag 10.10.2010:
Polina und ihre Muter schlafen keine Nacht, wegen der Tötungen mit den Gewehren. Vor 2 Tagen,  rannte Polina aus dem 4 Stock ( kein Lift) herunter, weil die Hunde geweint haben , und ein Auto kam. Polina ist gestürzt und hat nun Gehirnerschutterung… Man wollte sie im Krankenhaus behandeln. Aber sie wolltet nicht dort beleiben und ist jetzt zuhause….

Wir wünschen Polina gute Besserung!

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Am 14.10.2010 lief die Reportage in den ukrainischen regionalen Nachrichten, im folgenden die deutsche Übersetzung des Fernsehbeitrags:

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