Willkommen

Wir begrüßen Sie sehr herzlich auf der
Internetseite des Tierschutzvereines
Hundehilfe Ukraine e.V.
Сердечно вітаємо вас на інтернет сторінці об”єднання захисту тварин “Hundehilfe – Ukraine e.V.”!
Welcome to the Animal Protection Association “Hundehilfe Ukraine e.V.”!

Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung, denn das Tierheim des Vereines “Rettet das Leben”zieht um!

Bei unserem letzten Besuch in Chmelnitzky (Februar 2015) besuchten wir auch das kleine Tierheim des Vereins “Rettet das Leben”. Der Grundstückseigner stellte damals das Grundstück dem Verein zur Verfügung. Geplant war, Unterbringungsmöglichkeiten von bis zu 35 Hunden zu schaffen. Dies wurde im Vorfeld mit Prof. Tschumakow (Leiter der Tierklinik /Amtsveterinär) besprochen und genehmigt.

Im Februar 2015 sahen wir uns alles an. Aber….. alle Zwinger waren komplett belegt.
Am nächsten Tag treffen wir uns mit Lena und sprechen über diese beengte Situation. Wohin mit Neuzugängen, Notfällen?

Einerseits wurde mühevoll gebaut mit Spendengeldern, andererseits ist das Grundstück klein, neue Zwinger könnten nicht gebaut werden. Die Aufgaben des Vereines “Rettet das Leben” haben sich im Laufe der letzten Jahre erweitert, verändert.

Lena erzählte auch von den Schwierigkeiten der mobilen Anbindung. Außerdem hat der Grundstücksbesitzer Eigenbedarf angemeldet. Marina fährt täglich mit dem Bus in das 30 km entfernte kleine Tierheim, um alle Tiere zu versorgen. Am Wochenende übernimmt dies der Vorstand des Vereines. Das kleine Tierheim ist “zu klein” für diese Aufgabe geworden.

Am nächsten Tag trafen wir uns mit Sasha Masuruk in der Nachsorgestation “Dobrow”, dort wo sich auch unser “deutscher Zwinger” befindet. Hier gab es auch Veränderungen. Sasha trennte sich von Igor und übernahm selber die Leitung, stellte 3 junge Leute für die Versorgung der Hunde ein.
Das Gelände um “Dobrow” ist sehr groß, liegt in Chmelnitzky und ist mit dem Stadtbus gut zu erreichen. Die Verträge mit der Stadtverwaltung und Sasha Masuruk zur Nutzung der Nachsorgestation „Dobrow“ wurden gerade erneuert.

Nun überlegten wir gemeinsam mit Sasha Masuruk und Lena, ob eine eigenständige Neuansiedlung des “kleinen” Tierheimes hier auf diesem Gelände möglich wäre. Sasha Masuruk gab von sich aus sein Einverständnis, wollte sich in der Stadtverwaltung dazu aber noch zusätzlich kundig machen.
Dann flogen wir nach Deutschland zurück.

Peter, unser 2. Vorsitzender, und Lena (1. Vorsitzende des Vereines “Rettet das Leben”) verhandelten erneut mit Sasha Masuruk und erhielten von ihm die Zusage, auf dem Gelände ein ausgewiesenes, eingezäuntes Tierheim aufbauen zu können. Und: Sasha Masuruk hilft und unterstützt mit seinen Möglichkeiten als Unternehmer. Zwingend notwendig sind hier vorerst Strom- und Wasseranschlüsse zu legen.
Die Stadt hat inzwischen ihr Einverständnis gegeben.

Nun sind die Arbeiten angelaufen, es wird gebaut, geplant, verhandelt. Um die Baukosten zu minimieren werden der Zaun, die Zwingerteile, der Nachsorgeraum und die Küche auf dem kleinen Tierheimgelände demontiert und auf dem neuen Gelände wieder verwendet.

Das kleine Tierheim bekommt einen separaten Eingang, Küche und Quarantäneraum werden folgen. Derzeit sind 13 Gehege für ca. 50 Tiere geplant. Und dieser Platz ist für die Volontäre jederzeit zu erreichen, da er angrenzend in Chmelnitzky liegt. Zusätzlich bietet er bei Bedarf Möglichkeiten der Erweiterung.

Swetlana 1 mit ihrem Notasyl von derzeit 15 Hunden würde dann nachfolgen. Auch dies ist mit Swetlana 1, Sasha Masuruk, Lena und uns im Februar 2015 abgesprochen worden.
Es ist so eine gute Möglichkeit entstanden, die Kräfte aller gemeinsam zu bündeln und die Versorgung der Tiere zu zentralisieren.

Die Hundehilfe Ukraine hat bis zum heutigen Tag 6.000 € für Baumaterialien nach Chmelnitzky überwiesen.
Bitte helfen Sie, unterstützen Sie uns mit einer Spende. Der Bau des Tierheimes und die Tierschützer vor Ort brauchen Ihre Unterstützung!

Wir werden in der nächsten Zeit immer wieder aktuell die Bauphase im Netz begleiten und Sie auf dem Laufenden halten.

Wir danken Ihnen herzlich dafür. :-)

Ihr Team der Hundehilfe Ukraine e.V.

Link zu unserer Bankverbindung

Update 9. August 2015:

Der Bau des neuen kleinen Tierheimes geht sehr gut und zügig voran. Von unseren Kollegen erhielten wir aktuelle Fotos. Oftmals bis tief in die Abendstunden geben alle Helfer ihr Bestes. Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.

Unser Anliegen:
Unser Anliegen ist es, den Tierschutzgedanken an der Außengrenze der EU, vor allem zur Ukraine, zu fördern, zu stabilisieren und zu unterstützen, sowie Tierschutzprojekte in der Westukraine und Polen zu fördern und mit Spenden zu unterstützen.

Dazu arbeiten wir in eigenen Projekten und in gemeinsamen Projekten mit anderen Hilfsorganisationen und Einzelpersonen, die dem Tierschutz verbunden sind, zusammen. Unser Hauptschwerpunkt in dieser Arbeit ist es, Menschen vor Ort zu mobilisieren (Hilfe zur Selbsthilfe), ihnen beizustehen, sie politisch zu stärken und mit Spenden zu unterstützen.

Unser Anfang: In der Ukraine werden jeden Tag per Auftrag der Stadtverwaltungen tausende von Straßentieren brutal und grausam getötet. In größeren Städten wie Lviv oder Chmelnitzky schätzt man derzeit die Zahl der Straßentiere zwischen 12.000 bis 15.000. Und es werden täglich mehr. Die Tiere leben und schlafen an großen Basaren, Gartenanlagen, Industriegebieten, Friedhöfen, Wohngebieten und angrenzenden Waldgebieten. Einst als nettes Hündchen für die Kinder angeschafft, dann lästiges Etwas, werden sie alsbald von Menschen auf die Straße gesetzt und müssen lernen, allein zurechtzukommen. Die meisten der ausgesetzten Straßenhunde und Katzen erreichen nicht mal das fünfte Lebensjahr. Sie werden überfahren, misshandelt, erschlagen, vergiftet oder werden krank. Aber in dieser kurzen Lebenszeit gebären sie und dies zweimal im Jahr. Also hinterlässt ein etwa fünfjähriger Straßenhund in seinem Leben mindestens 40 neue Nachkommen, die wiederum nach einem dreiviertel Jahr Nachwuchs gebären.

Die Behörden in der Ukraine wollen den schnellen Erfolg und töten. Aber dies hat keine nachhaltige Wirkung. Nur Kastrationen können diese Population der Straßentiere eindämmen, zumal das Recht auf den Schutz des Lebens hier aufs gröblichste verletzt wird. Der Mensch ist der Verursacher diesen Leides. Er setzt aus, er quält und tötet, er züchtet und produziert neues Leid, zu seinem Wohlgefallen und für seinen Reichtum.

Aber es gibt zunehmend auch Menschen in der Ukraine, die sich für diese vergessenen Seelen einsetzen, sie beschützen, sie auf der Straße versorgen, sie medizinisch behandeln lassen und ihnen in ihren Höfen Hütten bauen. Und es gibt Menschen, die mit viel Mut, oft illegal, eigene private Tierheime zum Schutz der Straßentiere aus dem Nichts errichten. Und genau diese Menschen möchten wir unterstützen, ihnen Mut machen und sie in ihrem Handeln begleiten, stützen und fördern.

Unsere ersten Projekte ab 2008:

* Ausbau der Quarantänestation in Lviv:

Ab 2008 wandelte sich die Tötungsstation in Lviv, durch massiven öffentlichen Druck, in eine Sterilisationsstation um. Wir begleiteten diese Entwicklung und unterstützten den Aufbau der OP-Räume mit Spenden. Mitte 2009 waren die OP-Räume funktionstüchtig.

* Hilfe und Unterstützung des Tierschutzes in Chmelnitzky:

Ab Dezember 2008 unterstützten wir das marode Tierheim “Obdach” in Chmelnitzky mit Sach- und Geldspenden. Wir vermittelten Hunde aus dem “Obdach” nach Deutschland in Familien und konnten erreichen, das die Hunde dort für den Winter 2009 neue Hütten bekamen. Die Stadt entschied Anfang 2010 das Tierheim in eine Sterilisationsstation umzuwandeln und setzte vorhandene, sterilisierte, im Tierheim geborene Tiere aus. Unser Kontakt zum ehemaligen Tierheim besteht weiterhin.

Ab April 2010 unterstützen und fördern wir unseren Partnerverein “Rettet das Leben” in Chmelnitzky. Durch die Umwandlung des Tierheimes “Obdach” musste aus der Not heraus ein kleines privates Tierheim aus dem Boden gestampft werden. Ein Mitglied des Vereines stellte sein Grundstück zum Bau von Ausläufen zur Verfügung. Wir begleiteten und finanzierten von Anfang an den Aufbau und die Umsetzung der Entwicklung zum privaten Tierheim. Ende Dezember konnte die durch Sponsoren finanzierte Zwingeranlage für die Hunde fertiggestellt werden. Auch hier konnten wir 2010 Hunde nach Deutschland in Familien vermitteln.

Ab April 2010 unterstützen und fördern wir die Helfer für die Straßentiere in Chmelnitzky. Seit Oktober 2010 vermitteln wir notleidende Straßentiere nach Deutschland und unterstützen/finanzieren Pflegestellen in Chmelnitzky.

Transparenz unserer Arbeit:

Wir arbeiten ausschließlich ehrenamtlich, haben alle einen “normalen” Beruf und leisten diese Arbeit während unserer Freizeit und im Urlaub. Unsere Unterstützung und Hilfe finanzieren wir über Spendengelder und Sachspenden. Damit auch Sie als Spender/in einen Überblick über die eingegangenen Geld- und Sachspenden erhalten, veröffentlichen wir diese regelmäßig.

!!! Bitte helfen Sie und unterstützen Sie unsere Arbeit für die Straßenhunde der Westukraine!!!

>>Unter diesem Link finden Sie die Daten unseres Spendenkontos<<

DANKE sagt Ihr Hundehilfe Ukraine-Team!!!




Design & Programmierung:
Ines Jung
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