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Hundehilfe Ukraine e.V.
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Ukrainefahrt vom 21. bis 28.02.2015 nach Chmelnitzky (Teil 2)

Zu Teil 1 -> Link

Lena erzählt von den Schwierigkeiten ihrer Arbeit inmitten der Ukraine-Krise. Der Währungsverfall ist täglich deutlich zu spüren. Die Menschen müssen um ihre Existenz bangen, viele junge Männer haben Angst in die Ostukraine in den Krieg eingezogen zu werden. Auch Lena hat Angst, dass ihr Mann eingezogen wird. Und für was? Menschen gegen Maschinen – so sagte man uns – ohnmächtig stehen sie dieser momentanen politischen Entwicklung gegenüber. Junge Männer aus Chmelnitzky sammeln Geld, Medikamente und Kleidung in ihrem Freundeskreis und fahren dies in die Kriegsgebiete. Dort wird es von den Soldaten dringend benötigt.

Hier in der Stadt ist die Armut drastisch angekommen. Noch vor drei Wochen bezahlten sie für ein kg Kascha 3 Griwna, heute sind es 6,7 Griwna – mehr als das Doppelte. Das kleine Tierheim braucht 90 kg Kascha pro Woche. Das sind bei dem derzeitigen Tauschsatz von 1 Euro zu 22 Griwna im Monat 110 € Euro nur für Kascha.

Die „Welt“ vom 28.02.2015 schreibt in einem Artikel „Der unsichtbare Feind in der Ukraine: …im Laufe der vergangenen 12 Monate wurde die Griwna um 70 Prozent abgewertet. In diesem Zusammenhang ist auch der Mindestlohn unter den Wert von afrikanischen Entwicklungsländern gefallen. Ein Arbeiter in der Ukraine hat derzeit noch Anspruch auf umgerechnet 37,80 Euro im Monat. Die Inflation stieg auf 28,5 Prozent.“

Eine Garantie, dass die Tierschützer/innen ihre Tiere auch morgen noch versorgen können gibt es unter diesen Umständen nicht – die Spendenmöglichkeiten der Menschen vor Ort sind aufgrund der Krise stark eingeschränkt. Aber es gibt einen verlässlichen Partner – die Hundehilfe Ukraine! Wir wissen, dass es große Verantwortung bedeutet!!! Seit Jahren unterstützen wir kontinuierlich das „Kleine Tierheim“ – Swetlanas „Notunterkunft“, die Katzenunterkunft von Galja und die inzwischen auf 17 angewachsene Zahl der Volontärinnen die Straßentiere versorgen und betreuen mit Futtergeld und Geld für die medizinische Versorgung. Die Volontärinnen betreuen ca. 180 Hunde und ca. 100 Katzen. Dazu kommen noch die monatlichen Pensionskosten bei Unterbringung eines Tieres. Im November 2014 haben wir bis auf weiteres, geschuldet der instabilen Lage in der Ukraine, die monatlichen Zuschüsse um 20 % erhöht. Um unseren Partnern Planungssicherheit zu geben, zahlt die Hundehilfe Ukraine immer für die nächsten drei Monate im Voraus aus. Dank unserer Sponsoren ist dies überhaupt und immer noch möglich!!!

Lena sagte in unserem Gespräch: „Ohne eure Unterstützung könnten wir die Tiere nicht versorgen, nicht helfen.“

Aber sie wollte auch noch ein anderes Problem mit uns besprechen.

Sie werden bis spät in die Nacht angerufen – entweder wurde ein Tier angefahren, Tiere eingesperrt oder misshandelt. Keiner kann zu später Stunde oder am Tage reagieren, da alle arbeiten. Keiner kann ein verletztes Tier zum Tierarzt bringen. Dies ist zurzeit eine ihrer Hauptsorgen.

Wie können wir hier aus der Ferne unterstützen?

Lena erzählte, Sasha – ein Volontär – hätte zurzeit freie Kapazitäten – seine Firma arbeitet momentan nur eingeschränkt. Er wäre bereit sich um diese Aufgabe kümmern. Wir kennen Sasha seit 4 Jahren. Er versorgt immer amputierte, behinderte Hunde bei sich zu Hause und päppelte sie liebevoll auf. Lena vertraut ihm. Uns ist die Notwendigkeit bewusst, wir müssen nicht diskutieren, wir sagen zu.

Diese auf Sasha zukommende Aufgabe umfasst ein breites Spektrum: die Nothilfe vor Ort, die anfallenden Taxikosten, die Tierarztkosten, die medizinische Versorgung, die Notunterstützungen bei Unterbringung des verletzten Tieres – Sashas Aufwendungen für diese Arbeit.

Wir vereinbaren einen Festbetrag von 200 Euro monatlich ab sofort für ein halbes Jahr. Sollten die Aufwendungen dieser „Nothilfe“ diese Summe übersteigen, übernimmt der Verein „Rettet das Leben“ den Rest.

Wir sahen Lena die Erleichterung an, jetzt jemand an ihrer Seite zu haben, der sofort bereit ist Hilfe vor Ort leisten zu können. Zusätzlich kann Sasha die direkte Verbindung zu Peter, unserem 2. Vorsitzenden halten, damit wir noch aktueller informiert werden und noch besser handeln können.

Die Zeit rennt. Wir haben heute noch einen Termin in der Tierarztklinik bei Herrn Prof. Tschumakow.

Vorher holen wir Sasha ab und fahren dann gemeinsam in die Tierklinik.

Wir verabschieden uns von Lena, nachdem wir unsere Woche hier vor Ort mit ihr noch mal durchsprachen. Sie möchte jetzt ihre Tochter abholen. Wir sehen uns morgen wieder.

In der Tierklinik angekommen, bekommen wir erst mal einen starken Kaffee vorgesetzt. Wir kommen mit Herrn Prof. Tschumakow schnell ins Gespräch, kennen wir uns doch auch schon lange.

„Es lebt sich zur Zeit schlecht in der Ukraine“, das war ein Kernpunkt seiner Aussage. Auf meine Nachfrage, wie viele Straßenhunde gibt es derzeit in Chmelnitzky und Umgebung sagte er: “Im Zentrum ca. 2.000, im gesamten Gebiet ca. 10.000 Straßentiere. Ja, es gibt immer noch Tötungen in der der Stadt, er kann sie aber nicht nachvollziehen. Alles passiert spontan und ist nicht zu kontrollieren“.

Die staatliche Klinik sterilisiert 15 Hunde pro Monat. Mehr Geld haben sie nicht. Notfälle operiert er für den Verein “Rettet das Leben” kostenlos; die Tierklinik bietet einen 24h-Notdienst an. Auch für das Wochenende gibt es diesen Service.

Prof. Tschumakow ist stolz auf seinen neuen OP Raum, er möchte uns diesen zeigen. Vieles fehlt noch, manches ist provisorisch, wie ein umgebautes Beatmungsgerät während der Narkose. Aber alles ist sauber. Dringend benötigt er auch ein neues Ultraschallgerät, gutes Nahtmaterial, ein Rasierapparat für Hundehaare, chirurgische Instrumente und natürlich ein Röntgengerät. In der ganzen Stadt gibt es nur ein Gerät und das steht in der städtischen Tierklinik und verzeichnet Wartezeiten.

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Ein kleiner verletzter Patient saß schon auf dem OP Tisch und wartete, dass ihm geholfen wird. Bei einer Beißerei auf der Straße wurde er so zugerichtet. Ihm muss das Auge entfernt werden. Der Infusionsständer wurde schon vorbereitet. Wir wollten nicht stören, gehen raus und verabschieden uns. Er verspricht uns eine Liste anfertigen zu lassen, was er am nötigsten braucht. Am Freitag wollen wir noch mal bei ihm vorbei schauen bevor wir wieder fliegen.

Mittlerweile ist es 17.00 Uhr. Wir bitten Peter uns noch in eine Kaufhalle zu begleiten, da wir für uns etwas zu essen und zu trinken besorgen müssen.

In der Wohnung angekommen, sprechen wir die Planung für den nächsten Tag ab, da sich schon wieder vieles geändert hat.

Dienstag früh wollen wir uns mit Natascha Schneider treffen – sie dolmetsche früher für die Hundehilfe Ukraine – um Swetlana II mit ihren Hunden zu besuchen. Die Hunde von Swetlana II werden von uns seit Januar 2014 kontinuierlich mit Futter unterstützt.

Natascha erwartet uns am Hoftor. Zwei Jahre haben wir fast täglich miteinander telefoniert. Jetzt nach 5 Jahren sehen wir uns das erste Mal. Damals lebte Natascha noch in Deutschland.

Sie war es, die uns auf Swetlana II aufmerksam machte. Eine alte Frau, die sich um ca. 7 Straßenhunde in einem eingezäunten Areal kümmert. Wir gingen auf das alte Industriegelände – Swetlana kam hinzu. Diese Hunde sind scheu, nur Swetlana kommt gut an sie ran. Die Hunde können sich in einen Raum zurückziehen. Als sie Swetlana hören kriechen sie zaghaft heraus.

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Eine Hündin ist wieder schwanger. Wir kommen ins Gespräch darüber. Andrey, unser Tierarzt, kann sie nicht einfangen. Wir diskutierten, da der Raum ja zu verschließen sei. Swetlana kann sie nicht einfangen, Natascha auch nicht. Aber mit Andreys Hilfe, im geschlossenen Raum, müsste dies doch machbar sein?

Da wir uns am Abend noch mit Andrey und seiner Kollegin Lena treffen vertagen wir diese Diskussion, wollen es mit ihm noch mal klären.

Dann zeigt uns Swetlana ihre anderen Hunde an ihrer Wohnung. Hier versorgt sie noch 5 Tiere. Wir danken ihr für ihre Hilfe und verabschieden uns herzlich. Hier werden wir auch weiter mit Futtergeld unterstützen.

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Natascha lädt uns zu einem Kaffee ein. Hatten wir doch bis jetzt noch keine Gelegenheit zu reden. Valery kommt hinzu und begrüßt uns herzlich.

Auch hier wieder beherrschendes Thema – der Krieg im Osten des Landes und der Verfall des Griwnas.

Wechselkurs am Sonntag: 1:30/ Montag: 1:36/ Dienstag: 1:39.

Krieg erzeugt Gerüchte. Natascha erzählt, es soll kein Diesel mehr in der Stadt geben – es würde alles in den Osten der Ukraine gebracht. Wir fragen später bei einer Tankstelle nach – es ist ein Gerücht – es gibt Diesel. Natascha und Valery handeln mit Textilien. Aber sie suchen ein Haus in Deutschland, Natascha möchte wieder zurück, die Ukraine ist zu unsicher geworden.

Die Zeit verrinnt ganz schnell, unser nächster Termin drängt. Wir wollen uns jetzt mit Natascha Borisowa und ihren Straßenhunden treffen.

Herzlicher Abschied von beiden, dann geht es weiter.

Natascha Borisowa begrüßte uns lachend, sie freute sich. Wir haben uns lange nicht gesehen. Schon sind all ihre Hunde um uns rum. Alle wollten gestreichelt werden, drängeln an unseren Beinen.

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Sie stellt ihre Hunde vor, zeigt uns ihre selbstgebaute Unterkunft für die Tiere. Und legt uns eine sensible junge Hündin ans Herz. „Juliana“ heißt sie, ist ca. 1 Jahr alt HP und etwa 40 cm hoch. Noch ist diese kleine Hündin etwas zurückhaltend. Aber wir sind ja auch fremd. Für sie wünscht sich Natascha eine Familie, denn das Straßenleben tut dieser Hündin nicht gut. Auch hat sie kurzes Fell und friert unentwegt.

Es sind schöne Momente Natascha so glücklich zu sehen. Wir zahlen ihr unsere Unterstützung für die nächsten drei Monate aus – leider müssen wir weiter. Für den Donnerstag haben wir ein Treffen mit allen Volontären vereinbart – dann werden wir uns ja wiedersehen.

Jetzt sind wir mit Alexander („Sasha“) Masuruk im ehemaligen Tierheim „Dobrow“ verabredet – es ist die Nachsorgestation der Stadt für kastrierte Hunde.

Ende 2. Teil – Zu Teil 1 -> Link


Unser Anliegen:
Unser Anliegen ist es, den Tierschutzgedanken an der Außengrenze der EU, vor allem zur Ukraine, zu fördern, zu stabilisieren und zu unterstützen, sowie Tierschutzprojekte in der Westukraine und Polen zu fördern und mit Spenden zu unterstützen.

Dazu arbeiten wir in eigenen Projekten und in gemeinsamen Projekten mit anderen Hilfsorganisationen und Einzelpersonen, die dem Tierschutz verbunden sind, zusammen. Unser Hauptschwerpunkt in dieser Arbeit ist es, Menschen vor Ort zu mobilisieren (Hilfe zur Selbsthilfe), ihnen beizustehen, sie politisch zu stärken und mit Spenden zu unterstützen.

Unser Anfang: In der Ukraine werden jeden Tag per Auftrag der Stadtverwaltungen tausende von Straßentieren brutal und grausam getötet. In größeren Städten wie Lviv oder Chmelnitzky schätzt man derzeit die Zahl der Straßentiere zwischen 12.000 bis 15.000. Und es werden täglich mehr. Die Tiere leben und schlafen an großen Basaren, Gartenanlagen, Industriegebieten, Friedhöfen, Wohngebieten und angrenzenden Waldgebieten. Einst als nettes Hündchen für die Kinder angeschafft, dann lästiges Etwas, werden sie alsbald von Menschen auf die Straße gesetzt und müssen lernen, allein zurechtzukommen. Die meisten der ausgesetzten Straßenhunde und Katzen erreichen nicht mal das fünfte Lebensjahr. Sie werden überfahren, misshandelt, erschlagen, vergiftet oder werden krank. Aber in dieser kurzen Lebenszeit gebären sie und dies zweimal im Jahr. Also hinterlässt ein etwa fünfjähriger Straßenhund in seinem Leben mindestens 40 neue Nachkommen, die wiederum nach einem dreiviertel Jahr Nachwuchs gebären.

Die Behörden in der Ukraine wollen den schnellen Erfolg und töten. Aber dies hat keine nachhaltige Wirkung. Nur Kastrationen können diese Population der Straßentiere eindämmen, zumal das Recht auf den Schutz des Lebens hier aufs gröblichste verletzt wird. Der Mensch ist der Verursacher diesen Leides. Er setzt aus, er quält und tötet, er züchtet und produziert neues Leid, zu seinem Wohlgefallen und für seinen Reichtum.

Aber es gibt zunehmend auch Menschen in der Ukraine, die sich für diese vergessenen Seelen einsetzen, sie beschützen, sie auf der Straße versorgen, sie medizinisch behandeln lassen und ihnen in ihren Höfen Hütten bauen. Und es gibt Menschen, die mit viel Mut, oft illegal, eigene private Tierheime zum Schutz der Straßentiere aus dem Nichts errichten. Und genau diese Menschen möchten wir unterstützen, ihnen Mut machen und sie in ihrem Handeln begleiten, stützen und fördern.

Unsere ersten Projekte ab 2008:

* Ausbau der Quarantänestation in Lviv:

Ab 2008 wandelte sich die Tötungsstation in Lviv, durch massiven öffentlichen Druck, in eine Sterilisationsstation um. Wir begleiteten diese Entwicklung und unterstützten den Aufbau der OP-Räume mit Spenden. Mitte 2009 waren die OP-Räume funktionstüchtig.

* Hilfe und Unterstützung des Tierschutzes in Chmelnitzky:

Ab Dezember 2008 unterstützten wir das marode Tierheim “Obdach” in Chmelnitzky mit Sach- und Geldspenden. Wir vermittelten Hunde aus dem “Obdach” nach Deutschland in Familien und konnten erreichen, das die Hunde dort für den Winter 2009 neue Hütten bekamen. Die Stadt entschied Anfang 2010 das Tierheim in eine Sterilisationsstation umzuwandeln und setzte vorhandene, sterilisierte, im Tierheim geborene Tiere aus. Unser Kontakt zum ehemaligen Tierheim besteht weiterhin.

Ab April 2010 unterstützen und fördern wir unseren Partnerverein “Rettet das Leben” in Chmelnitzky. Durch die Umwandlung des Tierheimes “Obdach” musste aus der Not heraus ein kleines privates Tierheim aus dem Boden gestampft werden. Ein Mitglied des Vereines stellte sein Grundstück zum Bau von Ausläufen zur Verfügung. Wir begleiteten und finanzierten von Anfang an den Aufbau und die Umsetzung der Entwicklung zum privaten Tierheim. Ende Dezember konnte die durch Sponsoren finanzierte Zwingeranlage für die Hunde fertiggestellt werden. Auch hier konnten wir 2010 Hunde nach Deutschland in Familien vermitteln.

Ab April 2010 unterstützen und fördern wir die Helfer für die Straßentiere in Chmelnitzky. Seit Oktober 2010 vermitteln wir notleidende Straßentiere nach Deutschland und unterstützen/finanzieren Pflegestellen in Chmelnitzky.

Transparenz unserer Arbeit:

Wir arbeiten ausschließlich ehrenamtlich, haben alle einen “normalen” Beruf und leisten diese Arbeit während unserer Freizeit und im Urlaub. Unsere Unterstützung und Hilfe finanzieren wir über Spendengelder und Sachspenden. Damit auch Sie als Spender/in einen Überblick über die eingegangenen Geld- und Sachspenden erhalten, veröffentlichen wir diese regelmäßig.

!!! Bitte helfen Sie und unterstützen Sie unsere Arbeit für die Straßenhunde der Westukraine!!!

>>Unter diesem Link finden Sie die Daten unseres Spendenkontos<<

DANKE sagt Ihr Hundehilfe Ukraine-Team!!!




Design & Programmierung:
Ines Jung
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